Nimm mich mit, Kapitän....

Revival Race 2006 – Ever 4 Fun

23. - 30.September

Die Vorbereitung

Es ist kaum zu glauben, aber wahr, bereits im Frühsommer des Jahres 2005 kamen die ersten Anfragen, ob sich unser REVIVAL-RACE im Jahr 2006 wiederholen würde.
Eine kurze Umfrage unter den in Frage kommenden Freunden brachte nur erstaunte Blicke, wieso, denn jeder rechnete eigentlich fix damit.
Auf diese Weise angestoßen gingen wir an die Arbeit.
Am 4.10.2005 setzten wir uns erstmals im OK an den Tisch und überlegten in welcher Weise wir die Veranstaltung durchführen wollen.
Bleiben wir beim alten Konzept und Revier oder gibt es Alternativen. Wie erfolgt die Anreise und mit welchen Schiffen und von wo wollen wir diesmal unser Vorhaben starten.
Bezüglich der „Arbeitsgeräte“ habe ich schon einmal herumgeschnuppert, das Problem dabei, eigentlich wie immer, woher bekomme ich die benötigte Anzahl an Schiffen des gleichen Typs ? Ich will es kurz machen, für uns kamen nur BAVARIA 34 oder 36 in Frage, denn nur von diesen waren ausreichend viele vorhanden. Den Preis für das kleinere Modell betrachtend waren wir uns dann schnell einig, für € 830,- inklusive aller Abgaben und mit Spinnaker, da brauchte man nicht mehr zu überlegen.
Somit waren dann auch alle Überlegungen bezüglich des Reviers hinfällig, denn mit dem Heimathafen Sukosan war nur der Raum der Kornaten sinnvoll.

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Etwas Zeit nahm dann aber die Frage nach der Benennung unseres Unternehmens in Anspruch. Nach einigem hin und her kamen wir jedoch zur Ansicht, dass wir an unserem Aufhänger REVIVAL-RACE nichts ändern sollten, auch wenn wir diesen Titel, der unter uns zu einem Begriff geworden ist, nicht der Bezeichnung gemäß verwenden. Wir lassen es sozusagen immer wieder neu auferstehen, versehen es alle zwei Jahre mit neuem Leben.
Die restlichen Detailfragen wurden dann fixiert und innerhalb des OK’s verteilt. Es sollte sich jeder bis zur 1.Skipperbesprechung Gedanken über die Gestaltung machen.
Anlässlich der 2.OK-Sitzung am 16.11.2005 waren dann die meisten Details erledigt. Wir hatten eine kompetente Regattaleitung und einen Skipper für das Start-Zielschiff, ein Angebot für jene die mit dem Bus fahren wollten, wir waren uns über den Ablauf einig, es sollte wieder ein Grillfest geben, auch ein Lokal für die Schlussveranstaltung wurde gefunden und auch über die Wettsegelbestimmungen waren wir uns einig.

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So vorbereitet konnten wir am 22.11. 2005 in die erste Skipperbesprechung gehen. Von den bisher dreizehn Gemeldeten waren zehn anwesend, drei hatten unaufschiebbare Termine. Bis auf zwei Crews die schon 2004 dabei waren, waren somit nur bekannte Gesichter anwesend, neu hinzugekommen ist mit Stefan Diebald ein junger Mann, der 2004 am Start-Zielschiff tätig war.
Der Abend diente vornehmlich der Information. Unsere Vorschläge wurden alle ohne Einspruch angenommen und man merkte, obwohl noch viel Zeit bis Ende September 2006 vor uns lag, dass sich jeder mächtig auf das Ereignis freute.
Bis zu unserer 3.OK-Sitzung am 2.3.2006 gab es dann für mich viel zu tun, Gelder mussten entgegengenommen werden, die Verträge für die Schiffe und Kautionsversicherung waren zu fixieren und für Paul Marek – er fand doch noch eine Crew - gab es ein Schiff zu finden.
Es war nicht einfach, vor allem deshalb, weil das Schiff nicht das Problem war, sondern die Ausstattung. Es hatte keinen Spi und auch keine hiefür notwendige Einrichtung. Egal, Paul hat das dann ganz im Sinne des Untertitels unseres Unternehmens EVER 4 FUN akzeptiert.

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Am 9.3.2006 gab es dann die 2.Skipperbesprechung bei der alle Skipper und mit Ludwig Riedler auch der Regattaleiter anwesend war.
Hierbei ging es vornehmlich ums Klönen und um Details. Startnummernverlosung, wer fährt nun mit dem Bus, wie wird im Fall von Protesten vorgegangen und wie setzt sich zB das Schiedsgericht zusammen.
Für die Beschenkung der Skipper haben wir den Modus des „Wichtelns“ angenommen und dazu sein Gegenüber gelost. Für den Fall, dass jemand seinen Partner vergisst, wurden Ludwig die Kuverts zur Aufbewahrung übergeben.
Die am 28.6. anberaumte 4.OK-Sitzung diente eigentlich nur mehr zum Überdenken des bisher Veranlassten. Haben wir etwas vergessen oder doch an alles gedacht. Ja, es gab das eine oder andere wie zB welche Spiele veranstalten wir wieder oder wie gestalten wir den wettfahrtfreien Freitag.
Wir beschließen auch, am 7.September die 3.Skipperbesprechung im Dombräu durchzuführen. Bis dahin muss ich dann auch die restlichen Charterkosten überwiesen und auch die Crewlisten weitergeleitet haben.

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Vor der Skipperbesprechung am 7.9. gibt es noch eine OK-Sitzung in der die letzten Details besprochen werden, die dann, eine Stunde später den anwesenden Schiffsführern – drei haben sich entschuldigt – erläutert werden.
Es besteht Klarheit in allen Bereichen, wichtig war uns, dass die angedachte Reglementierung wann und wo der Spi gesetzt werden darf gefallen ist. Es war gut gemeint der Regattaleitung die Entscheidung hierüber zu überantworten, wurde jedoch als undurchführbar verworfen. Wer will fährt den Spi wann immer er will und sei es auch „am Wind“. Jeder Skipper entscheidet eigenverantwortlich.
Paul bekam anstelle des Spi’s einen Blister zugesagt und diesen sollte er auch setzen dürfen wenn im Feld das erste bunte Tuch hochgeht.
Eines wurde an diesem Abend ganz deutlich, es knisterte und so manch glänzendes Auge wurde unter den Anwesenden entdeckt.
Am 14.9. gab es noch einmal eine Besprechung mit der Regattaleitung, es ging um Details. Wichtig war uns mitzuteilen, dass diesem Gremium täglich ein Mitglied des OK’s als Bindeglied zu den Crews zur Verfügung gestellt ist. Damit waren die Vorbereitungen abgeschlossen und der lange herbeigesehnte Tag konnte kommen.

Das Event

23.9. Schon um ½ 7 waren die ersten Teilnehmer am Busbahnhof vor dem HBH mit ihrem Gepäck. Gerhard Zotter brachte noch die Ingredienzien für das Grillfest und sein eigens für die Regatta gebrautes Bier vorbei. Der Bus ging ganz schön in die Knie und nach dem Zustieg der restlichen Crews am Verteilerkreis Webling – wir waren dann insgesamt 33 Personen - war der Bus hoffnungslos überfüllt.
Der Fahrer hatte Sorge in Kroatien über die Grenze zu kommen, jedenfalls, würde es Probleme geben, müssten wir dort über die Waage fahren. In Spielfeld kam dann noch Erwin mit seinem Kochequipment dazu und dann passte einfach kein Blatt Papier mehr in den Bus. Schon bald gab es prächtige Stimmung vor allem Franz Lepold zeigte sich als wahrer Entertainer.

Jeder trug seinen Teil dazu bei und der Ausdruck von Walter Hollegger, das Heck des Busses sei ein „Narrenschiff“ war mehr als berechtigt. In Kürze: Über die Grenze in Krapina kamen wir ohne Probleme und nach mehreren Pausen für die Raucher kamen wir so gegen 15:00 in der Marina Dalmacija in Sukosan an. Die Schiffsübernahme ging sehr rasch vor sich, es gab keine Probleme und bald war Entspannung angesagt.
Auch das Thema von Paul`s Spi konnte gelöst werden, und so stand einer schönen Woche nichts mehr im Wege.
Im nahen „GAJETA“ wurde noch lange geklönt.

24.9. Ein traumhafter Morgen holte uns schon bald aus den Kojen. Irgendwie war jeder mit sich beschäftigt und bei der 1.Skipperbesprechung im „Gajeta“ wurde der Treffpunkt in der U.Paladinica auf der Westseite der Insel Rava mit 16:00 vereinbart. Irgendwie hat so mancher die Zeit der Anreise unterschätzt und so waren erst knapp nach 17:00 alle Schiffe vor Ort. Leider waren wir nicht allein, ein Amerikaner ankerte nahe dem Ufer und so mussten wir unseren Pulk weiter nach außen legen. Wir machten ein schönes Paket, 15 Schiffe miteinander verschnürt, das macht uns so schnell keiner nach.

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Das ganze Manöver hat natürlich gedauert und so wurde unser Grillfest später als geplant in Angriff genommen. Um die Amerikaner, übrigens zwei wirklich liebe Leute, nicht zu stören, luden wir sie einfach ein. Das Fest wurde wieder ein „Fest“ und wohl jeder kam dabei auf seine Rechnung. Weit nach Mitternacht legten die letzten Crews mit ihren fahrbaren Untersätzen ab, dabei gab es, wie könnte es anders sein, auch eine Kenterung mit einem Lateralschaden. Meine Brille wurde fachgerecht versenkt, es hätte allerdings auch schlimmer kommen können. Bald kehrte Ruhe ein und das war gut so, der Morgen war so manchem näher als ihm lieb war.

25.9. Später als gewollt kriecht so mancher aus der Koje. Gerhard Lernpeis säubert mit einigen Helfern bereits den Grillplatz. Sind es die Nachwehen vom Grillfest oder liegt es an der bevorstehenden 1.Wettfahrt, eine unübliche Spannung liegt in der Luft. Bei der nach dem Frühstück stattgefundenen Skipperbesprechung wird die Startzeit mit 10:50, der Start und das Ziel bekannt gegeben. Demnach wird vor der Bucht nach Süden gestartet, Rava gerundet, mit dem Ziel zwischen der Insel MOLAT und GOLAC im Norden.

Schon am Morgen hatten wir eine brauchbare Brise, zum Start sollte es noch einmal auffrischen und auf der Kreuz nach Süden ging es auch mächtig zur Sache. Nach dem Runden, auf dem Vorwindschlag nach Norden, getrauten sich einige Skipper bald den Spi zu setzen und enteilten dadurch dem Feld sehr rasch. Nach und nach kamen dann noch einige dazu während der Rest gemächlich folgte. In der neuen Marina Dugi Otok auf der Nordseite der Insel (Veli Rat) blieben wir dann die Nacht. Die Marina ist noch nicht ganz fertig, es gibt noch keine Duschen und Wasser am Steg, kassiert wird aber trotzdem voll. Wie könnte es in Kroatien wohl anders sein.

26.9. Der vom Marinero angekündigte Starkwind in der Nacht kam nicht, es war jedoch stark bewölkt am Morgen.
Nach den üblichen Verrichtungen am Beginn eines neuen Tages lösten wir die Leinen um zum Start der 2.Wettfahrt zu kommen.
Um 11:00 begannen die Startvorbereitungen und 10 Minuten später ging es los.
Der Wind kam von NE, war eher schwach, vielleicht 2 Bf und jene die ganz nahe am Leuchtfeuer auf der SW-Seite der Insel Molat starteten konnten die Durchfahrt zwischen MALI und VELI THUN mit Hängen und Würgen ohne Holebug schaffen.
Wir hatten Glück, dass knapp vor dem Erreichen der Durchfahrt noch die Fähre passierte, das hätte wohl so manch zusätzliches Problem für uns gebracht.
Auf Grund des hier stehenden Stroms war es auch ohne Begegnung schon schwierig durchzukommen und so mancher hat hier seinen guten Platz versenkt.
Danach war es dann recht einfach und die Ehrgeizigen haben sofort den Spi gesetzt.
Wir, im Mittelfeld liegend, warteten einmal ab und als dann auch hinter uns die bunten Tücher hochgingen, mussten auch wir reagieren.
Bis zum Ziel nordwestlich der Insel IZ, genauer zwischen den Inseln MALI und BELI dauerte es noch ein Weilchen, der Zieleinlauf war dann auch wieder spannend.
Wir suchten unser Zielschiff und fanden es nicht.

Nach einiger Zeit des Suchens entdeckten wir es dann weit draußen auf See.
Verwirrt passierten wir die von uns gedachte Ziellinie in der Hoffnung dass das schon seine Ordnung haben wird. So war es dann auch, denn die Zielrichter saßen gemütlich an Land und beobachteten die Szene sehr genau.
Vereinbart war dann auch, dass wir die Nacht in der Marina IZ verbringen werden.
Als die Letzten dann fest lagen und die dringendsten Bedürfnisse gestillt waren, starteten wir unseren ersten Spaßbewerb. Aus dem Dosenwerfen wurde aufgrund des herrschenden Windes – die Dosen wurden stets verweht – ein Kegelspiel.
Mit Begeisterung wurde auch hier ans Werk gegangen.
Für den restlichen Abend war dann der Besuch eines „schmutzigen Löffels“ am Plan.

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27.9. Ein schöner Morgen, kein Wölkchen am Himmel und träge krochen die Crews aus ihren Kojen.
Um 09:00 gab es dann das Briefing und mangels Wind beschlossen wir den 2.Spaßbewerb am Vormittag durchzuführen.
Toni hatte sich ein Quiz ausgedacht und dazu mussten wir neuerlich zu unserem Wirt eilen. Es waren ganz knifflige Fragen, aus drei verschiedenen Bereichen und nicht einfach zu lösen.
Am Ende gab es dann doch einen Sieger, jene Crews, die sich die Plätze teilten, sollten am Abend die Reihung durch das Schwarze-Peter-Spiel bestimmen.
Lustig war es allemal, inzwischen kam auch Wind auf und so konnten wir einen Start zur 3.Wettfahrt um 13:00 ins Auge fassen.

Um 12:10 verlassen wir die Marina um uns für den Ritt nach Süden vorzubereiten. Und ein solcher sollte es werden.
Schon beim Start gab es gut 3-4 Bf und das sollte sich dann auch noch steigern. Wind kam von SE und hoch an diesem, mit leicht gerefftem Groß ging es dem Blic Balabra entgegen.
Unterwegs konnten wir einige „Sonnenschüsse“ beobachten und auch wir haben den einen oder anderen vollzogen. Um weiteren zu entgehen, fuhr ich die Großschot einfach aus der Hand und das war dann die Lösung.
Der Lohn für die Schinderei war dann auch am Ende der zweite Platz.
In der U.Soline war dann der Stress vorbei und gemütlich ging es in den Abend und in die Nacht. Einige Crews haben bis zum Sonnenaufgang durchgehalten, na warum nicht, wenn es der Körper braucht.

28.9. Ein Traumtag, wie der gestrige, kündigte sich an. Leider, wie oft bei solchem Wetter, kaum Wind. Trotzdem planten wir eine Wettfahrt mit dem Ziel vor der Südspitze der Insel LAVDARA. Die Nacht wollten wir dann in SALI verbringen.
Um 10:30 war dann der Start. Der Wind kam von NNW und mit dichten Segeln ging es bei 1-2 Windstärken dem LF Balabra entgegen.
Es war ein mühsames Kreuzen, doch wie auch sonst im Leben, in der Ruhe liegt die Kraft. Unnützes Bewegen war verboten und so konnten wir als Dritte runden. Der zweite Schlag, mit Wind von dwars, war dann angenehmer.
So mancher, was wir mit großem Interesse verfolgten, versuchte den Spi zu setzen.

Der Erfolg war allerdings bescheiden und bald waren die bunten Tücher wieder eingepackt.
Nach dem Runden der Südspitze der Insel GLAMOC ging es wieder auf die Kreuz – inzwischen hatten wir sicher gut drei Bf Wind – und da musste man taktieren. Für uns ging es gut, wir wurden letztlich Dritte, ganz knapp hinter Reiner und Stefan.
Der Weg bis in die Marina Sali war dann Lustsegeln und bald lagen wir alle vereint an der Mole.
Der Abend klang aus wie immer. Man besuchte andere Crews oder saß bei einem Getränk vor dem Cafe oder an der Bar und klönte mit Freunden.
Jedenfalls hörte man das Lachen noch bis spät in die Nacht.

29.9. Unser letzter Tag.
Der Morgen begann wie immer, nur langsam kam Bewegung in die Menge. Am Vormittag war mehr ein Spaßbewerb geplant.
Es war nicht ganz einfach den Ablauf zu erklären, dazu wurden wir vom geplanten Austragungsort auch noch vertrieben.
Mit einem Wort: Kuddelmuddel.
Schließlich verlegten wir unser Treiben auf die gegenüberliegende Seite und da konnten wir dann loslegen.
Prinzipiell war es ein Ruderbewerb, allerdings mit Einschränkungen, denn dem Ruderer wurden die Augen verbunden und ein „Steuermann“ musste den Kurs angeben und das Boot um eine Boje führen. Erschwert wurde die Angelegenheit noch durch nicht fixierbare Riemen am Moses und so gab es viel zu lachen.
Erst zu Mittag waren wir damit fertig und danach legten nach und nach die Crews für die Heimfahrt ab.

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Geplant war noch ein Aufenthalt nach der Brücke Zdrelac in der Bucht um „gewisse Restl“ zu verwerten. Was damit wohl gemeint war?
Einige erinnerten sich daran, andere, wie ich, verzichteten darauf und stoppten erst an der Tankstelle in der Marina.
Am Abend starteten wir dann unser Abschlussfest im Restaurant GAJETA.
Die Hauptattraktion war dabei das Wichteln und es gab auch wieder viel Lustiges zu sehen. Für meine Begriffe hatte diesmal wohl Hansi mit seinem „Notfallskoffer für Chaosskipper“ den Vogel abgeschossen.
Es wurde viel gelacht und auch der Magen kam nicht zu kurz. Wer hier hungrig wegging war selbst schuld, denn der Wirt hat immer einen Nachschlag angeboten.
Der Ordnung halber wurde von Ludwig auch noch das Endergebnis bekannt gegeben, das ich hier auch noch einmal festhalte.
Bald nach Mitternacht war dann Schluss, irgendwie war zu bemerken dass die Luft einfach draußen war. Jeder war nach dieser Woche müde und das war durchaus auch nachzuvollziehen.

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30.9. Einige Schiffe waren von ADRIATIC-CHARTER noch nicht zurückgecheckt darunter war auch jenes von Hansi. Dort spießte es sich gewaltig. Wir hatten inzwischen den Bus beladen und mussten dann noch etwa eine viertel Stunde auf ihn warten.
Von Hans Pförtner, der den weitesten Weg zu uns hatte – er kam aus Düsseldorf geflogen – mussten wir uns verabschieden, viele waren mit ihren PKW’s schon unterwegs und der Rest saß bei uns im Bus.
War die Stimmung bei der Herfahrt ausgelassen, so war jetzt direkt gespenstische Ruhe.
Jeder hing wohl so seinen Gedanken nach und da wir auch keinen Aufenthalt unterwegs planten – Jacko und Uwe von Walters Crew mussten rasch zurück, um in Frankfurt ihr Flugzeug in den Urlaub mit Familie zu erwischen – blieb weiterer Gedankenaustausch fast auf der Strecke.
Speziell die Frage einer Weiterführung des RR stieß eher auf Unverständniss!!??
Jo, sicher.
Der Abschied von den Freunden fiel nicht nur mir schwer.
Es waren schöne Tage, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Reinwald

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